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Alanya Information |
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Orhan Pamuk erhält Literatur-Nobelpreis |
Die Entscheidung der Akademie, an den türkischen Autor Orhan Pamuk den Nobelpreis für Literatur 2005 zu geben, hat in der Türkei zwiespältige Gefühle aufkommen lassen. Die einen sind stolz, die anderen fühlen sich hintergangen.
Der Nobelpreis für Literatur geht in diesem Jahr zum ersten Mal in die Türkei. Die Stockholmer Jury würdigte mit ihrer Entscheidung für kritischen und umstrittenen Schriftsteller Orhan Pamuk dessen Mittlerrolle zwischen der Türkei und dem Westen. Türkische Intellektuelle begrüßten diese Entscheidung als Zeichen der Hoffnung: “Das ist ein historischer Augenblick”, jubelte die Schriftstellerin Adalet A?ao?lu. Die türkische Regierung gratulierte Pamuk zu der Auszeichnung. Der Preis helfe der türkischen Literatur, im Ausland ein größeres Publikum zu erreichen, erklärte das Außenministerium. Auch Kulturminister Atilla Koç sei sehr erfreut, sagte einer seiner Mitarbeiter. Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier würdigte Pamuk als Brückenbauer zwischen der Türkei und Europa. Der ständige Sekretär der Akademie, Horace Engdahl sagte, Pamuk habe die Wurzeln des zeitgenössischen Romans durch seine Verbindungen zur westlichen und östlichen Kultur erweitert. Dass Pamuk in seiner Heimat politisch umstritten sei, habe die Entscheidung nicht beeinflusst. (mehr auf Seite 3)
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Marinekommandeur warnt vor Gefahr durch Islamisten |
Der Oberbefehlshaber der türkischen Marine, Admiral Yener Karahano?lu, hat vor einer wachsenden Gefahr durch Islamisten in der Türkei gewarnt. Eine Abkehr von der weltlichen Orientierung des Landes würden die Streitkräfte nicht zulassen, erklärte Karahano?lu in einer Rede vor Soldaten der Marineakademie in Istanbul. Er äußerte sich damit ähnlich wie schon zuvor Heereschef General Ilker Basbu?. Karahano?lus Äußerungen schienen sich sowohl an die Regierung von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdo?an, dessen Partei AKP islamistische Wurzeln hat, als auch an die EU zu richten, die das Militär aufgefordert hatte, seine Rolle im Staat zu verringern.
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Ramadan-Fest (Seker Bayrami) |
Das Finale des Ramadan ist ohne Zweifel das Ramadanfest, das an den letzten Fastentag anschließt. Das dreitägige Ramadanfest dauert vom 23. bis 26. Oktober. Dieses Fest ist einerseits ein Ausdruck der Freude, den Ramadan erlebt zu haben, und andererseits ein Höhepunkt der gemeinschaftlichen Verbundenheit. Im Türkischen und Persischen bezeichnet man Festtage als 'Bayram'. Das Ramadanfest ist neben dem Opferfest eines der beiden Hauptfeste der Muslime. Nach dem Festtagsgebet am Morgen des ersten Tages beginnt eine Zeit der Warmherzigkeit, in der sich alle Familienmitglieder und Freunde gratulieren, sich gegenseitig besuchen und sich jeder zum Ziel setzt, aus Feinden und Zerstrittenen Freunde zu machen. Nach dem Ramadan sollen alle Unstimmigkeiten ausgeräumt und Frieden und Freundschaft eingekehrt sein. Kinder genießen bei diesem Fest die besondere Aufmerksamkeit der Erwachsenen. In Anatolien ist es Brauch, dass Kinder von Haus zu Haus gehen und überall mit Süßigkeiten beschenkt werden. Überall in der islamischen Welt ist es aber auch Sitte, dass jüngere Menschen die älteren besuchen und ihnen zum Bayram gratulieren. Mancherorts sind an den Festtagen öffentliche Verkehrsmittel kostenlos nutzbar, damit auch Ärmere ihre Verwandten besuchen können. Über eine Milliarde Menschen feiern dieses Fest des Friedens und nehmen sich vor, eine friedliche Welt zu schaffen - eine friedliche Welt, weil sie daran glauben, dass eine Welt ohne Frieden keine menschenwürdige und Gott gefällige Welt sein kann. Und man kann zurecht feststellen: Die Botschaft des Ramadan ist die Rückbesinnung auf Bescheidenheit, Spiritualität und Nächstenliebe.
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Norwegisches Konsulat in Alanya |
Während eines Besuches der norwegischen Botschafterin für die Türkei, Cecilie Landsverk, bei Alanyas Bürgermeister Hasan Sipahio?lu wurde erwähnt, dass Norwegen daran denke, ein Konsulat in Alanya zu eröffnen.
Als die norwegische Botschafterin für die Türkei, Cecilie Landswerk, in der vergangenen Woche während eines Aufenthaltes in Alanya sich bei Bürgermeister Sipahio?lu vorstellte, ließ sie verlauten, dass man daran denke, in Alanya ein norwegisches Konsulat zu eröffnen. Immer mehr norwegische Touristen würden Alanya als Urlaubsziel wählen sowie norwegische Staatsbürger sich Wohn-Eigentum in Alanya zulegen und sich mit zweitem Wohnsitz oder auch ganz in Alanya niederliessen. Darum habe man die Eröffnung eines norwegischen Konsulates in Alanya ins Auge gefasst. Bürgermeister Sipahio?lu freute sich über dieses Vorhaben und bot jede nötige Hilfestellung an.
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Abschied von Ecevit |
Mehrere zehntausend Menschen haben am Samstag in Ankara am Staatsbegräbnis für den früheren türkischen Ministerpräsidenten Bülent Ecevit teilgenommen. Viele weinten während des Trauerzugs und warfen rote Nelken umher. «Wir werden dich nicht vergessen», war auf einem Plakat mit einem Bild des Verstorbenen zu lesen. Mitglieder von Ecevits Demokratischer Linkspartei ließen weiße Tauben in den Himmel steigen. Der ehemalige Regierungschef war im Alter von 81 Jahren gestorben. Mehr als 10.000 Sicherheitskräfte riegelten Straßen für den Trauerzug ab. Auf Dächern und Balkonen waren Scharfschützen postiert, aus Sicherheitsgründen wurden Flüge über die Stadt verboten. Das Begräbnis war ursprünglich früher geplant, auf Wunsch von Ecevits Witwe Rahsan aber verschoben worden, um möglichst vielen Trauergästen die Teilnahme zu ermöglichen. Zeki Sezer, der Vorsitzende der Demokratischen Linkspartei, würdigte den Verstorbenen als «Mann des Friedens». «Wir werden dich immer lieben, wir werden dich immer vermissen», sagte Sezer.
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Antike Kirche wird restauriert |
Für die in Alanya lebenden Christen kam die gute Nachricht in der vergangenen Woche: die antike Kirche am Burgberg wird von dem türkischen Ministerium für Kultur und Tourismus restauriert und sowohl als Kirche wie auch als Kulturzentrum genutzt werden.
Laut Bürgermeister Hasan Sipahio?lu sollen die Restaurantsarbeiten bis zum Jahre 2008 fertig gestellt sein. Der St. Nikolaus-Kirchenverein war bereits seit langem damit beschäftigt, einen geeigneten Raum für die Gottesdienste sowie seelsorgerische Arbeiten zu finden. Von seiten so manchem deutschen Christen wurde erwartet, dass die Stadtverwaltung eine Kirche bereit stellt mit dem Argument der vielen Moscheen in Deutschland. Aus diesem Grund sollte an dieser Stelle noch einmal erwähnt werden, dass die Moscheen in Deutschland alle ausnahmslos von privater Seite finanziert sind, wie in der Türkei auch. Der zur Zeit in Alanya seelsorgende protestantische Pfarrer Joachim Kusch freute sich sehr über die “frohe Botschaft” und bedankte sich im Namen aller Christen in Alanya bei der Stadtverwaltung und dem Ministerium für Kultur und Tourismus.
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Grosse Tourismus-Konferenz |
In der vergangenen Woche hat in Zusammenarbeit mit der Fakultät für Betriebswirtschaft in Alanya und der Abla Khan Universität von Almatay und der Shimkent Universität von Auezov in Kasakistan eine der größten Tourismus-Konferenzen in Alanya stattgefunden.
Die Konferenz wurde einberufen, um über den internationalen Toursimus sowie der Kulturen untereinander zu referieren. Die “Türkisch-Kasakische Internationale Tourismus-Konferenz 2006” wollte einen neuen Blick auf die Welt-Tourismus und die Zukunft der Tourismus-Industrie besprechen. Die Konferenz fand in Kulturzentrum von Alanya sowie im Konferenz-Raum der alanyanischen Fakultät statt. Sprecher der Vereine wie WTO, TÜRSAB, TÜROFED hielten Reden bei der Eröffnung der Konferenz, bei der 209 Teilnehmer aus mehr als 40 Ländern anwesend waren. Der Direktor der betriebswirtschaftlichen Fakultät von Alanya, Prof. Dr. Ahmet Akta? sagte: “Um den Tourismus weiter zu entwickeln, müssen wir einen Arbeitsplan entwerfen. Dies wird bei dieser Konferenz das Hauptthema sein und wir werden besprechen, wie wir die theoretischen Vorbereitungen am besten empirisch auf dem akademischen Sektor erarbeiten können.” Die teilnehmenden Länder waren Südafrika, Rumänien, Frankreich, Portugal, Griechenland, Indien, Korea, USA, Australien, Tschechische Republik, Nigeria, Kambodscha, Malaysia, Ghana, Iran, Irland, Zypern, Barbados, Kasakistan, Russland und China. Besprochen wurden u.a. die Fehler, die in den vergangenen Jahren gemacht wurden und die unkontrollierte Vermehrung der Hotelbetten und der damit verbundenen Probleme. Beispielsweise wurde die Frage gestellt: “Welche Erwartungen hatten wir und was ist daraus geworden und warum?” Kritisiert wurde, dass in den vergangenen Jahren viele Milliarden Dollar durch die Tourismus-Industrie eingenommen wurden und etwa davon 20-30 Prozent in Antalya bleiben. Dass die schönsten Grundstücke bebaut werden ohne dass auf Umwelt und Natur Rücksicht genommen wird ebenso wie die sozio-kulturelle Struktur nicht entwickelt wird. Aus unbekannten Gründen nahmen weder der Minister für Kultur und Tourismus, Atilla Koç, der Gouverneur von Antalya AlaattinYüksel noch der noch der Vorsitzende von TÜRSAB Ulusoy teil. |
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Eine bisher einmalige Geste |
Mit einer überraschenden Geste hat Papst Benedikt XVI. bei seinem Besuch in der Blauen Moschee in Istanbul dem Islam seinen Respekt erwiesen. Wie türkische Fernsehsender zeigten, wandte sich das katholische Kirchenoberhaupt gen Mekka und verharrte einige Minuten leicht gebeugt mit geschlossenen Augen. Zum Abschluss seines Türkei-Besuchs hat Papst Benedikt XVI. seine Botschaft der Versöhnung bekräftigt. Die Kirche wolle niemandem etwas aufzwingen, aber in Freiheit leben, betonte er in der Heilig-Geist-Kathedrale (Saint Esprit) in Istanbul. Die Messe feierte der Papst gemeinsam mit dem Patriarchen Bartholomäus I., dem geistlichen Oberhaupt der weltweit mehr als 250 Millionen orthodoxen Christen. Im Hof der Kirche ließ der Papst mehrere weiße Tauben in der Nähe eines Denkmals für seinen Vorgänger Benedikt XV. aufsteigen. Die Statue würdigt Benedikt XV., der von 1914 bis 1922 Papst war, als Wohltäter aller Völker und Religionen.
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Verkehrsberuhigte Innenstadt |
Laut diesem Plan soll eine Straßenbahn durch die Innenstadt laufen, für diese Haltestellen in kurzen Abständen eingerichtet werden sollen. Touristen, die in den Außenbezirken von Alanya Urlaub machen, sollen mit Bussen bis zur Innenstadt gebracht werden, von der aus sie sich dann mit der Straßenbahn weiter auf eigene Faust bewegen können. Wie Hasan Sipahio?lu erläuterte, wird seit 2004 an diesen Plänen gearbeitet und sind in 2005 bereits genehmigt worden. “Die Verwirklichung dieses Projektes schätzen wir auf eine Laufzeit von etwa 4 Jahren. Dabei soll die Atatürk-Straße für den Autoverkehr gesperrt werden und die Innenstadt von Alanya soll einem Urlaubs-Resort gleichen. |
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Wie wird 2007 für Alanya? |
Die Wahrsagerin und Medium Mücella Uyanlik lebt seit einigen Jahren in Alanya und schaute für uns in die Zukunft.
Um auf das kommende Jahr zu schauen, legt Mücella die Tarokarten vor sich zurecht und wählt 10 Karten aus. Bei der ersten Karte sieht sie keine Hoffnung auf Besserung des Tourismus-Geschäftes. “Aber das liegt vor allem daran, dass jeder nur herumsitzt und sich beschwert, anstatt neue Ideen zu entwickeln”, sagt sie. “Der Immobiliensektor wird sich im neuen Jahr wieder beleben, aber die gesamte Situation in Alanya wird sich erst in 2008 erheblich bessern, denn Alanya wird ein Vergnügungs-Zentrum werden…Hasan Sipahio?lus Wiederwahl zum Bürgermeister wird schwer sein, Abgeordneter wird er auch nicht werden. Aber der neue Bürgermeister wird mindestens genauso viel erreichen wie er…” Mücella Uyanlik hat 11-jährig festgestellt, dass sie in die Zukunft blicken kann. Sie arbeitet nun offiziell als Wahrsagerin und bezahlt sogar ihre Steuern für diesen Beruf.
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Wir wünschen allen unseren Lesern einen friedlichen und frohen 3. Advents-Sonntag und eine segensreiche vorweihnachtliche Woche.
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Eine hässliche Tat |
Der Vorsitzende des Journalistenverbandes von Alanya und Inhaber der Dim Medya Gruppe, Mehmet Ali Dim, sagt: “Den Mord an unserem Kollegen Hrant Dink halte ich für eine organisierte Provokation um die positive Entwicklung in der Türkei zu behindern”. Der Vater von drei Kindern und Herausgeber einer armenisch-türkisch-sprachigen Wochenzeitung wurde am Freitag, 19. Januar vor dem Gebäude der Redaktionsräume erschossen. Tausende Menschen trauerten und protestierten gegen diese hässliche Tat. |
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Abschied von Ismail Cem |
Cem wurde 1940 in Istanbul in eine reiche osmanische Patrizierfamilie hineingeboren. Er besuchte die englischsprachige Eliteschule Robert College und studierte in Lausanne und Paris Rechtswissenschaften und Politische Soziologie - weshalb er fließend Englisch und Französisch spricht. Cem trieb es nicht sofort in die Politik, sondern zunächst in den Journalismus. Als 34-Jähriger übernahm er 1974 sein erstes öffentliches Amt: den Chefsessel des türkischen Staatsfernsehens TRT. Als Cem begann, sich in der Politik zu engagieren, machte er schnell Karriere. Eines seiner großen Projekte war die Aussöhnung mit Griechenland und der Beitritt der Türkei zur EU. Dieses Engagement mag aus seinen familiären Wurzeln rühren, denn seine Familie gehört zu der türkischen Minderheit der "dönme", aus dem heutigen nordgriechischen Thessaloniki ausgewanderte und zum Islam übergetretene Juden. 1907 floh Cems Familie vor der griechischen Armee und ließ sich in Istanbul nieder. Die Konversion der Cems zum Islam liegt zwar schon ein paar Jahrhunderte zurück, doch die türkischen Nationalisten erinnerten immer wieder gern daran, dass Cem "eigentlich Jude" sei. Von seinem Vater, einem Filmpionier, erbte Cem seine Leidenschaft für die Fotografie - und seinen unerschütterlichen Idealismus. Besonders die beiden von Cem vorgelegten Bildbände zeugen von Schöngeist und großer Heimatliebe. Cem hat sich den Ruf eines verlässlichen Partners überall in der Welt erarbeitet und ist wegen seiner außenpolitischen Erfolge respektiert. Der zweifache Vater gilt als zielorientiert, konsens- und teamfähig. Er ist übrigens bis heute der einzige Linkspolitiker, der es geschafft hat, einen Parlamentssitz in Kayseri in Zentralanatolien zu erobern und immer wieder zu verteidigen. Das ist insofern interessant, als Kayseri eine Bastion des religiösen und nationalistischen Konservativismus ist. Der EU-Beitritt der Türkei sei, so sagt Cem gern, eine Option - keine Obsession. Das aber dürfte nur die halbe Wahrheit sein. Der Geisteshaltung Cems entspricht wohl eher eine andere seiner Äußerungen: Die Türkei müsse sich dem Westen öffnen, ohne ihre orientalische Identität aufzugeben. Ihr Platz aber sei in der europäischen Staatenfamilie - so wie Republikgründer Atatürk es wollte, der auch aus Thessaloniki stammte. |
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"Dink's murder is a great shame on us" |
Speaking about recent murder of ethnically Armenian journalist Hrant Dink, Ali Bardakoglu, the head of Turkey's Religious Affairs Ministry, has noted: "This death is for us a shameful one." Touching on growing societal tension as a result of the Dink murder, Bardakoglu noted "For Hrant Dink, who was a turkish intellectual, a great thinker, a humanist writer, a son of this soil to have been murdered is for us a great shame. This murder was an attempt to cast a shadow over our traditions.....We support the right of every person in Turkey, no matter what their religion, language, or ethnicity to live freely, in honor, and simply as people. I think that the fact that thousands of people participated in Dink's funeral, thereby underscoring the solidarity and union of Turks, was a positive thing." |
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Macht endlich Eure Arbeit richtig! |
Am Freitag, dem 9. Februar wurde seitens des Stromversorgers AKEDAS eine Unterbrechung der Stromversorgung für maximal 2-3 Stunden angekündigt, weil im Stadtteil Gülerpinari neue Kabel verlegt sollten. Tatsächlich aber war der ganze Tag geprägt von ständigen Stromunterbrechungen. Bei der Störungsstelle 186 befand man es nicht einmal für nötig, den Telefonhörer überhaupt abzunehmen. Die Anwohner der Gülerpinari Mahallesi sind aufgebracht, weil sämtliche Elektrogeräte unter solchen ständigen Stromunterbrechungen leiden und kaputt gehen. Jetzt werden Stimmen laut, die fragen: „Was macht der Direktor Ibrahim Sirin von AKEDAS eigentlich?“ Vor Winterbeginn wurde den Bürgern von Alanya versprochen, dass es keine Stromausfälle mehr gebe, weil nun alle Kabel unterirdisch verlegt seien. „Warum hält er sein Wort nicht?“ fragen die Anwohner. |
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“Wir sind die Botschafter des Glücks” |
Um ohne viel Arbeit komfortabel leben zu können, haben sich viele junge Männer auf den Beruf des “Gigolos” verlegt. Einige von ihnen sagten der Presse: “Wir sind die Botschafter des Glücks im Tourismus-Geschäft.” Sie sehen in dem was sie tun nichts Falsches. “Die meisten von uns träumen davon, durch den Kontakt mit einer Ausländerin nach Europa zu kommen”, sagt ein “Gigolo”. Der 21-Jährige erzählt, dass er vor fünf Jahren nach Alanya kam, um in einem Hotel zu arbeiten. Aber dann hat er gemerkt, dass es auch anders geht. “Normalerweise knüpfe ich Kontakt mit 18-25 jährigen jungen Frauen, aber zwischendurch auch mit älteren Frauen, über 40 sogar. Die lerne ich in Bars oder Discos kennen. Sie bieten mir nicht direkt Geld an, aber um mit mir zusammen sein zu können, kaufen sie mir Geschenke.” Aber es gibt auch eine andere Seite, wie der Besitzer einer Bar erzählt: “Als ich das letzte Mal in Deutschland war, habe ich einen dieser Jungen getroffen, der mit seinem Koffer auf der Straße stand. Die Frau hat ihm erzählt, sie habe sich von ihrem Mann getrennt und lebe alleine. Als er dann bei ihr vor der Tür stand, musste er erfahren, dass sie weiterhin mit ihrem Mann zusammen lebt, der ihm dann auch noch sexuelle Angebote gemacht hat. Als der Junge damit nicht einverstanden war, haben sie ihn auf die Straße gesetzt. Ich habe ihm das Ticket gekauft, damit er zurück nach Antalya fliegen konnte”. |
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Komödienstadel oder Stadtrat? |
Laut ILHAS Nachrichten-Agentur (IHA) haben die Stadtratsmitglieder der 6 000-Einwohner-Gemeinde Ç?plakl? abgestimmt, dass die männlichen Einwohner berechtigt werden sollen, ohne eine Scheidung oder Verwitwerung ein zweites Mal heiraten zu dürfen. Das Stadtratsmitlied Murat Arslan, Vater von fünf Kindern und Großvater von sieben Enkeln soll sich zu diesem Thema folgendermaßen geäußert haben: “Unsere Frauen werden alt oder krank und können keine Kinder mehr bekommen. Wenn eine Frau damit einverstanden ist, kann ein Mann sie zur Zweitfrau nehmen”. Bürgmeister und AKP-Mitglied Uysal: “Dieser Entscheidung stimme ich aus vollem Herzen zu”. Frauen aus Ç?plakl? zeigten ihrerseits eine Reaktion auf diese Entscheidung: “Wenn wir Frauen uns einen zweiten Mann nehmen möchten, werden die Herren aus dem Stadtrat das dann auch akzeptieren?”, sagt Nursel Yalc?n. Der verantwortliche Jurist der “Orange-Wochenzeitung”, Behçet Kurtic sagt: “Ein Mann kann nicht heiraten, bevor er nicht geschieden oder verwitwet ist. Das verstößt gegen das geltende Zivilrecht und gegen das Recht im allgemeinen”. |
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Militärchef trifft sich mit Erdogan |
Hinter verschlossenen Türken fand ein Gespräch zwischen Militärchef und Ministerpräsident Erdo?an am vergangenen Freitag statt. Das Treffen dauerte mehr als zwei Stunden und sollte dem Bemühen um eine Entspannung der Krise dienen. Keiner der beiden Männer äußerte sich nach der Unterredung. Die Spannungen zwischen Regierung und Streitkräften haben sich im Streit über die Wahl des künftigen Staatspräsidenten verschärft. Die Militärführung, die sich als Garant der weltlichen Ordnung des Landes sieht, äußerte vor einer Woche deutlich ihre Sorge über eine mögliche Islamisierung der Politik und warnte vor einer Abkehr von der säkularen Staatsordnung. Indirekt wurde die Möglichkeit eines Putsches angedeutet. Justizminister Cicek wies die Erklärung des Generalstabs als inakzeptabel zurück. Parlaments-Neuwahlen wurden von November auf den 22. Juli vorverlegt. Des weiteren wurde eine Klage gegen Erdo?an wegen Amtsmissbrauches eingeleitet. Es geht dabei um die scharfe Kritik, die der Regierungschef an der Entscheidung des Verfassungsgerichts zur Annullierung der ersten Runde der Präsidentschaftswahl geübt hatte, wie der Sender CNN-Türk berichtete. Die Vorermittlungen beruhen demnach auf der Beschwerde eines Anwalts aus Ankara, der Erdo?an Verfassungsbruch vorwirft. Erdo?an hatte gesagt, das Urteil des Verfassungsgerichts sei ein “Schuss auf die Demokratie”.
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Dokumentarfilmer in Alanya |
Aus Anlass des 6. Dokumentar-Film-Festivals in Alanya kamen auch Gülseren Suzan und Jochen Menzel nach Alanya. Die beiden Filmemacher leben in Deutschland und sind bereits mehrmals ausgezeichnet worden. Gemeinsam haben sie bisher etwa 25 Dokumentarfilme gemacht. Der Film “Neue Heimat Alanya”, der vor zwei Jahren entstand, zeigt das Leben der Deutschen in Anlanya. Wie das Filmehepaar erzählt, wurde der Film vor allem bei türkischen Migranten in Deutschland sehr gut aufgenommen, da er endlich einmal die andere Seite der Migration zeigt und dadurch vielleicht auch mehr Verständnis für türkische Einwanderer in Deutschland und in Europa schafft. Der neue Film von Suzan und Menzel: “Die Metropole Be?ikta? am Bosporus” wurde nun vorgestellt. Der Film erzählt von der Geschichte des ?stanbuler Stadtteils Be?ikta? und stellt das Heute gegenüber. Die Filme von Suzan und Menzel sind sehenswert. Die Organisatorin des Festivals, Memnone Karasu, kündigt an, dass im Vorlauf für das Festival 2008 ein Workshop stattfinden wird, an dem Kinder ihre Sicht auf Alanya und ihren Alltag in Filmen festhalten sollen, die dann auf dem Festival vorgestellt werden. Frau Karasu wünscht sich, dass an dem Workshop türkische sowie ausländische Kinder, die in Alanya leben, teilnehmen. |
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25 Mal in Alanya |
Innerhalb von 20 Jahren kam der Finne Aarne Glad 25 Mal zum Urlaub nach Alanya und verbrachte diese 25 Urlaube immer im selben Hotel. Der 65-Jährige nahm die von Bürgermeister Sipahio?lu überreichte Ehrenplakette mit Freuden entgegen: “Das ist wohl ein Rekord”, scherzte er bei der Übergabe. “Alanya und das Hotel sind zu meiner zweiten Heimat geworden. Ich liebe es, wenn ich hierher komme und mich gleich zu Hause fühlen. Ich kenne die Umgebung, kenne die Menschen, die hier leben. Mir gefällt Alanya mit seiner schönen Umgebung und ich hoffe, dass ich meinen eigenen Rekord noch brechen werde”. Bürgermeister Sipahio?lu sagte: “Wir haben viele solcher treuen Gäste, die seit Jahren immer zu der gleichen Zeit nach Alanya kommen”.
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Strandmusik |
Um die sich sonnenden Touristen am Strand zu unterhalten, spielt A??k Kamberi auf dem typischen türkischen Instrument “Saz” den Sonnenanbetern anatolische Lieder vor. Bekleidet mit dem osmanischen Fes und einem T-Shirt aus der türkischen Flagge sowie einer traditionellen anatolischen Weste ist er eine Attraktion an den Badestränden Alanyas. |
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Georgetown at ÖHEP-College |
Alanya’s Georgetown University Foundation visited the high-school-classes at the private Hamdullah Pasha College, to introduce the education system of Georgetown-University. Prof. Dr. Scott Redford and Dr. Kathrin A. Ebel told the students, that they would appreciate more student’s and cultural Exchange between USA and Turkey. “We would love to create a dialogue between our students and turkish students. We love the turkish culture very much and we want to learn more about it. There are differences between turkish and american education system, which we want to explain as well. It is important for every student, to study abroad as it is helpful to learn foreign languages as well as foreign culture and ways of life”. Students of ÖHEP asked their questions in english language. |
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Nacht der Angst |
In der Nacht vom 16. auf den 17. Juli brach ein Feuer in Demirta? aus, das durch die trockene Hitze und den an diesem Tag herrschenden Wind innerhalb kürzester Zeit auf die umliegenden Dörfer übergriff. 3 Dörfer wurden evakuiert, 20 Häuser brannten nieder und 300 Hektar Wald- und landwirtschaftliche Flächen wurden zunichte. Im Dorf Seki wurden unter anderen auch Ausländer aus ihren Villen evakuiert.7 Lösch-Hubschrauber, 6 Lösch-Flugzeuge, 70 Löschwagen, 6 Bulldozer und eine Truppe von 300 Männern arbeiteten daran, diesen verheerenden Brand unter Kontrolle zu bekommen. Nach einer kurzen Verschnaufpause der Feuerwehr brachen kurz darauf im Dim Tal, in der Damlata?-Gegend, im Dorf Türkta? und Okurcalar Waldbrände aus, bei denen rund 50 Hektar Wald verbrannten. Das Feuer im Dim Tal konnte erst nach 2 Tagen gelöscht werden. Glücklicherweise gab es weder Tote noch Verletzte. Der Gouverneur von Antalya, Alaadin Yüksel, kam nach Alanya, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Anlässlich dieses Besuches sagte er, diejenigen, die für diesen Waldbrand verantwortlich sind, zu bestrafen. Laut Landrat Hulusi Do?an, sind 100 Hektar Wald und 200 Hektar landwirtschaftliche Flächen zerstört worden. Die Gendarmerie nahm im Dim Tal einen Verdächtigen fest. |
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Berühmte binationale Ehepaare |
Nicht nur der Tourismus hat in der Türkei Paare aus den unterschiedlichsten Nationen zusammengeführt. Es gibt sie schon lange. Hier einige berühmte Beispiele.
Kemal und Katrin Dervis. Der ehemalige türkische Wirtschaftsminister Kemal Dervis ist in zweiter Ehe mit der Amerikanerin Katrin verheiratet.
Sinan und Rebecca Cetin. Der türkische Filmemacher und Produzent ist seit 14 Jahren mit der deutschen Rebecca verheiratet. Das Paar hat drei Kinder.
Vedat Alaton und die Schwedin Femke Diskaus. Vedat Alaton and swedish Femke Diskaus.
Dr. Ergon Mengi und seine deutsche Frau Eva. Die beiden sind 48 Jahre verheiratet. Sie haben 2 Söhne – hier mit einer Enkelin.
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Alanya lernt fliegen… |
Der Flughafen-Betreiber TAV hat sich bei den Ausschreibungen um den Flughafen Gazipasa durchgesetzt und den Flughafen für eine jährliche Pacht 50 000 USD mit einer Gewinnbeteiligung von 65 Prozent übernommen. Der Geschäftsführer von TAV, Sami Sener, sagte bei einer Pressekonferenz: „Wir werden den Flughafen innerhalb eines Jahres eröffnen und erwarten bereits während der ersten Etappe eine Jahreskapazität von 3 Millionen Reisenden. Wir werden den Flughafen auf den neuesten internationalen Standard bringen. Alanya ist um einen modernen Flughafen bereichert worden,“ schloss er. |
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Gute Nachricht für Ausländer |
Der Gebietsvorsitzende der AKP, Hüseyin Güney und der Bürgermeister von Tosmur, Musa Özdemir besuchten den Polizeidirektor von Alanya, Turgay Caliskan, um sich über den Stand der Dinge zu erkundigen, betreffend der Vergabe der Aufenthaltsgenehmigungen für Ausländer. Caliskan konnte die gute Nachricht bereits weitergeben, dass künftig die Anträge der Aufenthaltsgenehmigungen nicht mehr von der Ausländerpolizei in Antalya genehmigt werden müssen, sondern direkt in Anlanya bearbeitet werden können. Weiterhin bedankten sich Güney und Özdemir bedankten sich bei Polizeidirektor Caliskan für die gute Arbeit seiner Polizisten sowie für die Bemühungen, den in Alanya lebenden Ausländern die Bearbeitung der Anträge für ihre Aufenthaltsgenehmigungen zu erleichtern. |
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Leichtsinn mit Todesfolge |
Falschverstandenes Urlaubs- oder Freiheitsgefühl lassen auch die Touristen so manche Regel im Straßenverkehr vergessen, wie hier bei einer der unzähligen Jeep-Safaris, bei denen jegliches Denken in Sachen Sicherheit wenigstens für das eigene Leben offenbar ausgeschaltet wird. Der Herausgeber der alanyanischen Tageszeitung „Yeni Alanya“ fotografierte das Jeep mit seinen beiden „Trittbrettfahrern“, weil er einen Ausflug unter diesen Umständen für äußerst gefährlich hielt und darüber in seiner Zeitung schreiben wollte. Bedauerlicherweise erhielten wir kurz darauf über Polizeifunk die Nachricht, dass genau dieses Jeep einen verunglückte, der Fahrer ums Leben kam sowie mehrere Insassen leicht bis schwer verletzt wurden. Zwar wird hier die Betreiberfirma zur Rechenschaft gezogen, doch sollten Teilnehmer solcher Ausflüge auf gewissen Sicherheits-Standards bestehen und ein solch überbesetztes Fahrzeug auf gar keinen Fall akzeptieren. |
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Pachtvertrag für Flughafen Gazipasa unterschrieben |
Der Pachtvertrag mit der Staatlichen Stelle für Luftfahrt und der weltweit operierenden türkischen Flughafenbetreiber-Gesellschaf TAV für den Flughafen in Gazipasa ist endlich unterzeichnet worden. Der vor 10 Jahren fertig gestellte und seitdem leerstehende Flughafen in Gazipasa soll nun endlich in Betrieb genommen werden. Seit am 31. August 2007 die Ausschreibung für den Flughafen zugunsten von TAV ausfiel und die 30-Tage-Frist für die Unterzeichnung des Pachtvertrages ohne Ergebnis verstrich, wurde allerorten darüber spekuliert, ob der Flughafen nun wirklich eröffnet wird oder nicht.
„Unser Ziel ist der internationale Flugverkehr“
Der Geschäftsführer von TAV, Dr. M. Sani Sener sagte der Presse, das Ziel für Gazipasa sei der internationale Flugverkehr. „Wir haben eine 5-Jahres-Strategie für einen sogenannten „Boutique-Flughafen“ entwickelt. Solche Projekte haben wir auch in anderen Ländern erfolgreich gestaltet, so dass diese Strategie auch für Alanya-Gazipasa gelten kann.“ Der Flughafen habe zur Zeit eine Kapazität von 500 000 Reisenden mit einem Terminal von 2 144 Quadratmetern und verfüge über eine Park-Kapazität von 105 Fahrzeugen. Die TAV Holding betreibt den Atatürk Flughafen in Istanbul, das nationale und internationale Terminal im Adnan Menderes Flughafen von Izmir, Tiflis und Batum Flughäfen in Georgien und die Flughäfen Enfidha Zine Abidine Ben Ali und Monastir Habib Boruguiba in Tunesien. |
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Syedrali |
Am 15. Februar 2008 fand die Premiere des No-Budget-Films „Syedrali“ in den Kinos des „Alanyum“-Einkaufszentrums statt. Der Film wurde von Celal Remo und seinem Team auf die Leinwand gebracht.
„Syedrali“ erzählt eine Geschichte aus alten Zeiten, die sich in der Nähe von Syedra abgespielt haben soll. Celal Remo ist ein Regisseur, der vor Jahren auch in Europa hat und sich in Alanya noch einmal neu erfinden wollte, indem er ohne Geld und mit einem Team aus Amateuren seinen Film gedreht hat, dessen Drehbuch er auch selbst geschrieben hat. Bei der Premiere in den Kinos von Alanya herrschte ein dermaßen großer Andrang, dass die Premieren-Vorstellung anstatt nur in dem großen Kinosaal gleichzeitig in allen 3 Kinos stattfinden musste. Die Menschen saßen auf Treppenstufen und es wurden Stühle herbeigeholt. Trotzdem blieben viele Besucher enttäuscht draußen. Wer sich also die erste alanyanische Film-Produktion im Kino anschauen möchte, kann dies in den kommenden Wochen tun.
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Großoperation der Polizei |
Eine Großoperation der Polizei von Alanya unter dem Namen “Jäger” wurde zeitgleich in Alanya, Gazipa?a, Hatay und Mersin vorgenommen. 28 Personen wurden verhaftet.
Die Großoperation der alanyanischen Polizei führte zu 28 Verhaftungen. Unter dem Namen “Jäger” wurden zeitgleich in Alanya, Gazipa?a, Hatay und Mersin Razzien wegen Menschen- und Drogen-Schmuggel, Prostitution, Erpressung und Schmuggel von historischen Wertgegenständen durchgeführt. Unter den 28 festgenommenen befanden sich drei Frauen. Bei den Razzien wurden 4 unerlaubte Pistolen und 4 Gewehre, ein Metall-Detektor, 5 Kilogramm Haschisch, 2 Kilogramm Hanf-Samen, 15 Fotografien von antiken Gegenständen, Visitenkarten von Prostituierten und deren Pässe gefunden. Bei Redaktionsschluss waren die Verhöre der Verhafteten noch nicht beendet. Der Polizei von Alanya ist damit ein großer Schlag gegen die Kriminalität gelungen. |
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World’s longest cake made in Alanya |
A Guinness certificate has been delivered to the cooks of Alanya who baked “world’s longest cake” last year. On April 25th, 2006 in Alanya, 285 turkish cooks have broken a world record with their 2 720 meter-long cake. “This record has been an international symbol of Alanya. We think it is important for both, Turkey and Alanya. We expect this record to be used in publicity campaigns. Our record has officially been accepted to records book of Guinness and will enter in next year’s edition of the book”, Bayram Ergün, Chairman of the Mediterranean Professional Cooks’ Union said. |
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23. April “Kindertag” |
Der 23 Nisan (23. April) ist ein offizieller Feiertag für die Kinder in der Türkei, der im Jahr 1920 von Staatsgründer Mustafa Kemal Atatürk eingeführt wurde. Atatürk widmete diesen Tagen unter dem Motto “Çocuklar?m?z gelece??m?zd?r” (Unsere Kinder sind unsere Zukunft) den Kindern. Seit 1979 trägt der Feiertag auch den erweiterten Titel “Internationales Kinderfest”, zu dem in der gesamten Türkei Straßenumzüge und Feierlichkeiten in Stadien statatfinden. Jährlich werden Kindergruppen aus dem Ausland in die Türkei eingeladen, die dann in traditionellen Kostümen ihrer Heimatländer an den Feierlichkeiten teilnehmen. Die Organisation der Paraden liegt bei den Stadtverwaltungen und dem türkischen Rundfunk- und Fernsehsender TRT. In Anlehnung an diese Tradition veranstalten verschiedene türkische Vereine anlässlich des “Tag des Kindes” auch im Ausland Feste und werden vielerorts seit 1994 als interkulturelle Kinderfeste organisiert, die den ursprünglichen Gedanken der Völkerverständigung betonen. In Berlin werden in diesem Jahr 700 000 Besucher zum türkischen Kindertag erwartet.
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Von Ausländern bevorzugt |
Laut Bürgermeister Alaattin Çak?r bevorzugen Ausländer, die sich in Alanya niederlassen wollen, Mahmutlar. Vor allem Irländer und Holländer seien in Mahmutlar ansässig geworden, berichtet Çak?r. “Bei uns kosten die Wohnungen zwischen 125 und 200 000 Euro,” sagt Bürgermeister Çak?r. “Wir haben in Mahmutlar die Bauqualität auf einen hohen Standard gebracht und können sagen, dass nicht nur die Immobilien von hoher Qualität sind, sondern unsere Infrastruktur ist es inzwischen auch.” Alaattin Çak?r betont, dass sich zur Zeit in Mahmutlar etwa 10 000 neue Wohnungen im Bau befinden und in diesem Jahr ein Umsatz auf dem Immobilienmarkt von Mahmutlar von 1,5 Milliarden Euro erwartet wird. |
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Vogel Strauss leidet unter der Hitze |
Die afrikanische Hitze macht ihm nichts aus, dem Vogel Strauss, doch die Klima von Alanya mit seiner hohen Luftfeuchtigkeit verträgt er nicht. Auf der Straussenfarm in Konakl?, in der seit 6 Jahren Strausse gezüchtet werden, leiden die Tiere unter den extrem hohen Temperaturen im Verbund mit der hohen Luftfeuchtigkeit der vergangenen Tage in Alanya. Der Inhaber der Straussenfarm, Mustafa Demir, rief die Feuerwehr um Hilfe, damit die Tiere sich abkühlen konnten, von denen einige bereits ohnmächtig geworden waren. Einige Jungtiere sind bereits gestorben. In Alanya werden Temperaturen bis zu 42 Grad C. erwartet, normalerweise erreichen die Temperaturen in Alanya höchstens 34-35 Grad C., doch für diesen Sommer wurde eine Jahrhundert-Hitze vorhergesagt. |
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Hochzeit in Alanya |
Nachdem sie im vergangenen Jahr zum ersten Mal in Alanya ihren Urlaub verbrachten, gefiel es ihnen so gut, dass sie sich gleich eine Immobilie kauften, um sich in Alanya niederzulassen. Doch vorher sollte geheiratet werden. Sie luden Verwandte und Freunde aus Norwegen ein und ließen sogar den Pfarrer einfliegen. Bei einer traumhaft organisierten Zeremonie gaben sich die beiden das Ja-Wort “bis dass der Tod uns scheidet”. Mit einem mehrgängigen Menü wurde bis in die späten Abendstunden in einem Restaurant in Strandnähe gefeiert. Es kommt immer häufiger vor, dass Pare in Alanya Urlaub und Hochzeitsfeiern verbinden. Der sogenannte “Hochzeits-Tourismus” hat sich inzwischen in vielen Urlaubsgebieten manifestiert. |
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Viele Missverständnisse wegen Bikini-Verbot |
Die Kommentatoren sprachen von "Verhüllungs-Zwang am Strand" oder davon, dass die religiös-konservative Regierungspartei in Alanya den Urlaubern Badekleidung verbieten wolle. Der lokale AKP-Politiker hatte Hilmi Ar?kan hatte aber nur vorgeschlagen, die Touristen aufzufordern, sich außerhalb von Strand und Swimmingpool angemessen zu kleiden - und zwar Frauen wie Männer. Nun wird die lokale AK-Partei angegriffen, dem Tourismus zu schaden. Von Reportern des deutschen Senders ARD befragte Touristen sagten, sie fänden es ganz normal, dass man nicht im Bikini oder Badehose auf der Straße spaziert. |
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Hoffnung auf Charter |
Am 31. August soll eine türkisch-österreichische Firma den Flughafen von Gazipasa übernehmen. „Ein Jahr lang hat diese Firma Untersuchungen über den Flughafen angestellt“sagt der Bürgermeister von Gazipasa.
Es sei geplant, dass in der ersten Etappe Flugzeuge mit einer Kapazität von 20-40 Passagieren am Flughafen von Gazipasa landen und starten dürfen. Die türkisch-österreichische Firma plane aber weiter, dass auch große Flugzeuge den Flughafen anfliegen dürfen. Dies gab der Bürgermeister von Gazipasa, Cemburak Özgenc, in der vergangenen Woche bekannt. Die türkische Flugbehörde soll bekannt gegeben haben, dass der Flughafen von Gazipasa für einen Zeitraum von 25 Jahren an eine türkisch-österreichische Firma verpachtet wurde. Diese soll bekannt gegeben haben, dass sie vorerst kleinere Flugzeuge mit einer Kapazität von 20-40 Passagieren den Flughafen anfliegen lasse, später sollen auch große Flugzeuge eine Lizenz erhalten. Die Firma sei finanzstark und man setze nun große Hoffnung auf diese Betreiber. Der Flughafen von Gazipasa steht seit etwa einem Jahrzehnt leer und es wurden immer wieder Anläufe unternommen, diesen endlich in Betrieb zu nehmen. Die Region Alanya setzt große Erwartungen für den Tourismus in diesen Flugbetrieb. |
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Die alten Alanya-Häuser instand setzen |
Während eines Interviews mit der Tageszeitung „Yeni Alanya“ äußerte der Vorsitzende des Vereines der Unternehmer (TÜRSAB), die alten Alanya seien in einem bemitleidenswerten Zustand und sollten endlich restauriert werden.
„Niemand sollte die Restauration eines alten Alanya-Hauses als nutzlose Investition betrachten“, sagte der Vorsitzende von TÜRSAB, Remzi Avci. „Diese Häuser bilden das natürliche Gesicht einer jeden Stadt und sind ein unverzichtbares Gut“. Warum sich bisher niemand für diese schönen Häuser interessiere, von denen ohnehin nicht mehr viele übriggeblieben seien, verstehe er nicht, sagte Avci. „Diese Häuser erzählen die Geschichte einer Stadt und können in den Tourismus integriert werden, aber niemand scheint sein Geld auf diese Weise investieren zu wollen“, bedauerte er. Alanya hat so vieles mehr zu bieten, als nur Sonne-Strand und Meer, doch scheinen seine Bewohner dies oft gar nicht wahrzunehmen. Man schaue sich nur um! |
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Trauer und Wut |
Die Trauer um die gefallenen Soldaten durch Angriffe der terroristischen PKK ist mindestens so groß wie die Wut darüber. In Alanya, in der gesamten Türkei, gingen die Menschen auf die Straßen, um gegen die Gewalt und den Terror an der irakischen Grenze zu demonstrieren.
DieAngriffe der PKK auf türkische Grenzsoldaten lassen zur Zeit im ganzen Land niemanden gleichgültig seiner Wege gehen. Alt und jung, rechts und links – sie alle zeigen gemeinsam, wie sie dieses Vorgehen verurteilen. Die Rufe nach dem Einmarsch der türkischen Armee unter den Demonstranten und im gesamten Volk werden lauter und setzen die Regierung unter Druck. Sogar Schüler schreiben auf ihre Transparente, dass sie Soldaten werden wollen, um an der Grenze gegen Terroristen zu kämpfen und einige der Demonstranten nutzen die Gelegenheit, um ihren Aggressionen Luft zu machen. Ein junger Mann übergoss in Alanya einige Autos und steckte sie dann in Brand. Bei aller Trauer und berechtigter Wut, hier gilt es bedacht zu handeln und die Stimmung nicht weiter aufzuheizen. |
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